Die Kunst des Werdens
Die meisten Menschen können sich mit Worten beschreiben, die ihre Berufe, Fähigkeiten oder Leistungen beschreiben. Diese Worte können jedoch zu persönlichen Einschränkungen werden, anstatt Ausgangspunkt für weiteres Wachstum zu sein.
Der Schlüssel zum Wachstum liegt nicht darin, das Erreichte und die eigene Identität aufzugeben, sondern sie wie eine Schicht zu tragen, nicht wie die gesamte Haut.
Anstatt zu sagen „Ich bin Designer“, sagen Sie „Ich bin gerade dabei zu entwerfen“. „Ich bin dabei, etwas zu erreichen“ statt „Ich habe etwas erreicht“. „Ich liebe es zu segeln“ statt „Ich bin Segler“.
Die erste Version ist eine Endzone. Die zweite ist ein Aktionsschritt.
Die anpassungsfähigsten Menschen können Unternehmer sein, die wie Künstler denken, Experten, die wie Anfänger denken, Führungskräfte, die wie Schüler denken. Sie haben ihre Identität nicht verloren – sie haben gelernt, sie als Linse für das Lernen, als Ansporn zum Eingehen von Risiken und als Grundlage für Erfahrungen zu nutzen.
Jeder Erfolg gibt dir Werkzeuge an die Hand, um zu entdecken, was als Nächstes kommt.
Die Frage lautet nicht „Wer bin ich?“, sondern „Wer werde ich?“.