Beständigkeit statt Inspiration
An manchen Tagen wacht man auf und ist sofort bereit zu arbeiten. Die Ideen sprudeln nur so. Man ist hellwach. Man gibt Vollgas. Solche Tage machen Spaß.
Manche Tage gehören einfach nicht dazu.
Beständigkeit ist etwas für die anderen Tage. Wenn man sich nicht inspiriert fühlt. Wenn man müde oder unmotiviert ist oder die Arbeit sich wie Routine anfühlt. Genau dann ist man trotzdem dabei.
Inspiration ist unzuverlässig. Darauf kann man nichts aufbauen. Man baut darauf auf, auch dann da zu sein, wenn es eigentlich keine Rolle spielt. An den Tagen, an denen niemand zusieht und man die Arbeit trotzdem erledigt.
Die Autoren, die regelmäßig veröffentlichen, warten nicht auf Inspiration. Sie setzen sich hin. Sie arbeiten. Manches davon ist gut. Manches davon ist es nicht. Aber sie machen weiter.
Die Kunden, die gewachsen sind, waren nicht diejenigen mit einer einzigen großartigen Erkenntnis. Es waren diejenigen, die immer weitergemacht haben. Die immer wieder neue Ansätze ausprobiert haben. Die getestet haben. Die aus langweiligen Rückmeldungen gelernt haben.
Beständigkeit ist es, die aus einer gelegentlich aufkommenden guten Idee eine tatsächliche Veränderung macht.
Man muss nicht unbedingt inspiriert sein, um konsequent zu bleiben. Man muss sich einfach nur klarmachen, dass es wichtig ist. Und dann morgen trotzdem dabei sein.