Der Unterschied zwischen einem Selbst zu haben und eines zu brauchen

Wir verwenden das Wort „Selbst“ oft so, als würde es nur in eine Richtung weisen. Doch wie wir dieses Selbst ausrichten, macht den entscheidenden Unterschied aus.

Jemand, der egozentrisch ist, betrachtet sich selbst als den wichtigsten Bezugspunkt für fast alles. Seine Bedürfnisse, sein Wohlbefinden, seine Sicht der Dinge. Die Welt ist im Grunde genommen nur Kulisse für seine Geschichte. Das geschieht nicht immer bewusst und entspringt selten einem Gefühl der Selbstsicherheit. Häufiger rührt es von Unsicherheit her, von einem stillen Bedürfnis, ständig Bestätigung zu erhalten, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und etwas zu schützen, das im Innersten zerbrechlich ist.

Ein ausgeglichenes Selbst ist etwas ganz anderes. Es geht darum, ein stabiles inneres Fundament zu haben, ein klares Bewusstsein dafür, wer man ist, welche Werte man schätzt und wofür man steht, sodass man keine Bestätigung von außen braucht, um sich wohlzufühlen. Menschen, die aus einem ausgeglichenen Selbst heraus handeln, können zuhören, ohne das Gespräch wieder auf sich selbst lenken zu müssen. Sie können vom Leid anderer berührt sein, ohne dabei den Halt zu verlieren. Sie können anderer Meinung sein, ohne in die Defensive zu gehen, und zugeben, dass sie Unrecht hatten, ohne sich dabei niedergeschlagen zu fühlen.

Das ist die stille Ironie: Je ausgeglichener wir werden, desto weniger müssen wir über uns selbst nachdenken. In unserem Inneren herrscht genug Ruhe, sodass wir tatsächlich für andere da sein können. Der egozentrische Mensch hingegen kümmert sich ständig um eine Wunde, von der er vielleicht gar nicht weiß, dass sie da ist.

Der Weg zu einem ausgeglichenen Selbst bedeutet nicht, selbstlos im alten, sich selbst aufgebenden Sinne zu werden. Es geht darum, in sich selbst etwas so Festes aufzubauen, dass man die Außenwelt nicht mehr braucht, um diese Aufgabe für einen zu übernehmen.

Es lohnt sich, sich ab und zu zu fragen: Zeichne ich aus einem Mittelpunkt heraus oder umkreise ich einen?

Die visuelle Marke

The Visual Brand (TVB) ist ein in Metro New York ansässiges Studio für Markeninnovation, das aus der zweiten Generation eines erfolgreichen New Yorker Studios hervorgegangen ist, das vom Branding-Veteranen Randy Herbertson gegründet wurde. TVB arbeitet mit führenden und aufstrebenden lokalen, nationalen und internationalen Marken und Unternehmen in etablierten Tätigkeitsbereichen zusammen, darunter Insight-Entwicklung und Marken- und Messaging-Grundlagen sowie Full-Service-Design von Verpackung, Motion Design, Industrie- und Umweltdesign bis hin zu Print, Video/TV und Digital. TVB ist in der digitalen Ära gewachsen und nutzt und baut auf modernste Technologie in allen seinen Tätigkeitsbereichen auf. TVB ist multinational präsent und verfügt über native zweisprachige Fähigkeiten mit einer engen Partnerschaft in Lateinamerika.

https://thevisualbrand.com
Weiter
Weiter

ein guter Weg, neu anzufangen.